Arbeitsgruppe II

Arbeitsgruppe 2: Epidemiologie / Medizinische Aufklärung, Versorgung und Fortbildung

Ziel 2: Eine bedürfnisgerechte Betreuung und Versorgung der HIV-Infizierten und an Aids-Erkrankten ist gewährleistet.

anlässlich der 17. Fachtagung „Sexuelle Gesunheit in Brandenburg“, am 21.11.2018 hat die AG 2 einen Rechenschaftsbericht erstellt.
Rechenschaftsbericht AG 2 2018

 

Im Jahr 2018 hat die Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg (KV BB) ein Kurzvideo erstellt, dass sich an die niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen in Brandenburg richtet – das erste seiner Art.

In diesem Kurzvideo wird zunächst darauf hingewiesen, dass die meisten HIV-Patienten heute ambulant ärztlich betreut werden. Fachwissen hierzu bieten die HIV-Schwerpunktpraxen – für die im Video Frau Dr. Ines Liebold steht. Es werden Hinweise zur Laborabrechnung und zur Notwendigkeit der Zustimmung der Patienten zum Test gegeben. Die Aufforderung zum Test sollte vom Arzt ausgehen, wenn auch nur ein „leiser Verdacht“ besteht. Letztlich lädt Frau Dr. Liebold die märkischen Kolleginnen und Kollegen dazu ein, ihr die Patienten bei einem positiven Testergebnis zu überweisen. Ein schneller Therapiebeginn ist notwendig. Zugleich warnt sie im Zusammenhang mit den verfügbaren HIV-Selbsttests, dass stets die Bestätigung durch einen Labortest erfolgen muss. Die KV BB beschreiten mit dem Video und seiner Produktion den Weg der Educated Peer Education. Inhalt und Format wurden von spezialisierten Ärzten für Ärzte entwickelt. Die Umsetzung erfolgte durch das Öffentlichkeitsteam der KV Brandenburg. Das Video wurde auf der Homepage der KV BB und auf Youtube veröffentlicht.

https://www.youtube.com/watch?v=hvcPUkNJqb8

 

Neue Printmedien für niedergelassene Ärzte in Brandenburg

Die Arbeitsgruppe 2 hat 2017 die bereits 2015 ausgegebenen Printmedien für niedergelassenen Brandenburger Ärzte aktualisiert. Anlässlich der Europäischen HIV- und Hepatitis Testwoche vom 17. – 24.11.17 wurden die aktualisierten Medien an 4900 niedergelassene Ärzte verschickt.

Ziele dieser Kampagne sind, die Normalisierung des HIV-Testes und anderer sexuell übertragbaren Infektionen zu fördern, Hilfe zu leisten bei der Überwindung von Ängsten bei Infektionsrisiken, Vertrauen zu schaffen und über die Vielfalt der Testmöglichkeiten zu informieren. Bei der rechtzeitigen HIV-Diagnose spielen die Brandenburger Ärzte und Ärztinnen eine wichtige Rolle.

Die Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg, OA Schumacher vom Klinikum Ernst von Bergmann und die AIDS-Hilfe Potsdam haben an der Umsetzung zusammen gearbeitet.

Dazu gehören ein Folder für die Ärzte: Ihr Wissen als Arzt zählt. 171010_ahp_folder_6seiten_dinlang,

ein Poster für die Arztpraxis „Da war doch noch was!?“ plakat „Da war doch noch was“ und

eine Postkarte postkarte „Da war doch noch was“ zum Mitnehmen für die Patient_innen mit den Brandenburger HIV- und STI-Testorten.